Jahreskreis

MamaZwei mal wieder…:

Januar, Februar, März April,
Die Jahresuhr steht niemals still.

Mai, Juni, Juli, August
weckt in uns allen die Lebenslust

September, Oktober, November, Dezember
und dann, und dann,
fängt das Ganze schon wieder von Vorne an!

Dieses Lied  von Rolf Zuckowski habe ich schon im Kindergarten gelernt und nun erklingt es nach über 20 Jahren erneut. Die Jahreszeiten und Monate haben es meinem Rabauken angetan: „Mama, ich habe im Winter Geburtstag. Und du?“ Ich antwortete: „Ich habe im Sommer Geburtstag“. Darauf der Rabauke: „Morgen?“.

Für die Kleinen unter uns sind die Zeitabstände der Monate abstrakt. Sie leben im hier und jetzt (etwas was wir Gr0ßen leider meist verlernt haben), gestern und morgen, einmal und zweimal schlafen können sie sich gut vorstellen. Aber nächsten Monat oder gar in einem halben Jahr? Und warum ist jetzt Winter, wann kann ich wieder Kastanien sammeln und wann wir es wieder warm? Für uns ist klar, warm ist es im Sommer, Kastanien sammeln gehört in den Herbst und das ist da, wo dann auch der Opa Geburtstag feiert.

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Als der Rabauke nun mit diesen Fragen ankam und ich merkte, dass meine Erklärungen  mit einem erneuten „Warum?“ und großen Augen quittiert wurden, entschied ich, dass ein Jahreskreis her musste. Ich wollte ihm helfen, sich im Jahr zurecht zu finden und eine Vorstellung zu bekommen was  Monate sind.

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Dr. Ritter Körnerkur

Wer kennt das nach Weihnachten nicht, 3-4 kg mehr auf den Rippen, weil man geschlemmt und gegessen hat was das Zeug hält.
Hat man den Gänsebraten vom Mittag kaum verdaut, ist man schon bei der Oma zum Kaffee eingeladen und dort gibt es natürlich den selbstgemachten Stollen. Abends hat die Tante eingeladen und es gibt Roastbeef und leckere Häppchen. Dazu natürlich einen tollen Wein und danach wird erzählt und gequatscht mit allerlei Weihnachtsnaschi – und das alles natürlich 4 Tage lang… Weiterlesen

Geschwisterkombi

Ich wollte für meinen Rabauken und meine Motte schon lange eine Geschwisterkombi nähen. In der Adventszeit bot sich nun die Gelegenheit. In diesem Jahr hatte ich zum ersten Mal einen Nähadventskalender mit Stoffen und allerlei Nähzubehör gehabt. Dieser Kalender von „eine Tüte Buntes“ hat mir echt gut gefallen , aber mich auch vor eine Herausforderung gestellt. 12 Stoffe, die mir zwar fast alle gut gefallen, aber die ich mir nie gekauft hätte. So auch ein neongrüner Jersey mit orangen Sternen. Was macht man denn damit? Mein Sohn hatte die Lösung: eine Hose für sich und seine Schwester.

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Mützenparade

Es schneit! Mein Rabauke war gestern morgen ganz aus dem Häuschen – endlich der lang ersehnte Schnee. Auf dem Weg zum Kindergarten wurde tüchtig durch den Schnee gestapft und so mancher Schneeball flog in Richtung Mama. Aber der kleine Mann war so freundlich, und hat mir auch immer eine Hand voll Schnee gegeben, damit  sein „Mama, du auch auf mich werfen“ in die Tat umgesetzt werden konnte.

Und was braucht man bei diesem Winterwetter? Klar, warme Mütze und Schal. Zum Glück hatte ich bereits vor Weihnachten Wintermützen und Loops genäht, die ich euch gerne zeigen möchte. Von den 4 Mützen unserer „Mützenparade“ blieben zwei bei uns, und die Elefanten und Affen gingen als Geschenke an zwei kleine Zwerge.

Das Schnittmuster für die Mütze ist be(sch)(m)ützt von Stoff & Liebe, eine kuschelige Mütze, welche auch die Ohren schön warm hält und super sitzt. Die angegeben Größen passen perfekt und sie nähen sich quasi von allein!

Die Loops sind nach dem Schnittmuster „Kletthalssocke“ von Schnabelina. Dieser Loop hat im Nacken einen Klettverschluss liegt dadurch schön kuschelig am Hals an.

Alle Mützen und Halssocken sind aus je einer Lage Jersey und Fleece genäht, perfekt für kalte Wintertage. Eher „aus Versehen“ ist bei der ersten Halssocke die Overlocknaht auf der „schönen“ Seite gelandet und nicht wie geplant innen liegend. Das hat mir aber so gut gefallen, dass alle weiteren Exemplare die Naht mit Absicht außen erhalten haben (außerdem konnte ich mir somit das gehasste Verschließen der Wendeöffnung ersparen 😉 )

So, und nun genug der Buchstaben, hier umsere Mützenparade!

Eure MamaZwei

 

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Gar nicht so einfach das Bloggen

Ha, da hatte man diese eine fixe Idee – ganz einfach, schließlich machen es ja Tausende, wenn nicht gar Millionen von Menschen – BLOGGEN. Alles fing damit an, dass ich letztes Jahr zu Weihnachten eine Nähmaschine geschenkt bekommen habe. Ja Ihr habt richtig gehört, eine Nähmaschine ist der Grund, dass es jetzt einen weiteren Blog im WorldWideWeb gibt. Bei Facebook bewundere ich in den verschiedenen Nähgruppen die Nähstücke, klicke mich durch Blogs und denke mir: „Ich will auch“. Aber ich will nicht alleine, zu groß ist die Angst, dass ich es nicht durchhalte regelmäßig zu schreiben. Also brauche ich Unterstützung! Und ich weiß auch schon wer – knappe 640 km entfernt wohnt MamaEins, eine meiner besten Freundinnen und seit guten 3 Jahren engsten Weggefährtinnen. Vor über 3 Jahren haben wir uns im Internet kennen gelernt, seitdem viel Freud und Leid per WhatsApp geteilt – warum nicht gemeinsam bloggen? Und sie war sofort begeistert, hat die ersten Schritte in die Wege geleitet, den Blog eröffnet und sich ans Layout gewagt. Und da kam die Ernüchterung: „Gar nicht so einfach“. Da erscheinen die Beiträge nicht dort wo sie sollen, das Hintergrundbild will nicht so, wie wir das wollen und was ist bitte der Unterschied zwischen Beiträge und Seiten, Kategorien und Schlagwörtern?

Aber wir werden uns durchbeißen, uns belesen und probieren, habt noch etwas Geduld mit uns und ganz viel Freude mit unserem Blog (wenn er denn dann noch etwas „fertiger und bunter“ ist.

Eure MamaZwei