Jahreszeitenteller April

Und schon wieder ist ein Monat rum und der Jahreszeitenteller im Hause von MamaZwei wird noch ein wenig frühlingshafter. Am Wochenende haben der Räuber und ich die Winterkinder und die letzten Schnee- und Eiskristalle zu Ihrem Sommerschlaf hingelegt. Sie hatten sich ja bereits im März auf unserem Teller etwas zurück gezogen und dem Glückskleepapa Platz gemacht.

Dieser hat nun die Vöglein ausgeschickt und diese haben die Glücksklee Mama und das Glückskleekind geweckt. Gemeinsam lauschen sie nun dem Zwischern der Vögel, beobachten wie alles Grün wird und die ersten zarten rosa Blüten die Welt wieder farbenfroher werden lassen. Die „kalten“ blauen und weißen Wintertücher sind nun verschwunden, grüne und rosa Tücher sollen uns den Frühling bringen. Der Räuber wollte auch unbedingt Vogelnester auf dem Teller haben, da er im Kindergarten ein Nest gesehen hat und dies schließlich zum Frühling gehöre. In der großen Bastelkiste wurden dann auch schell welche gefunden – grüne und weiße Bastbälle. Stöcke stehen zur Zeit beim Räuber ganz hoch im Kurs, ein jeder wird aufgesammelt und mitgenommen (Ich könnte wahrscheinlich Eintritt für unsere Stocksammlung verlangen 😉 ). Da wundert es nicht, dass auch auf unserem Teller ein Stock zu fnden ist.

 

Da uns unsere Märzaktivitäten so viel Spaß gemacht haben,  wollen wir auch diesen Monat wieder 3 Dinge tun:

  1. Ein Zooausflug mit Picknick
  2. Kräuter und Salat für das Fensterbrett sähen
  3. Frühjahrsputz im Kinderzimmer

 

Eure MamaZwei

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Jahreszeitenteller März

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,…“

Wer kennt sie nicht, diese berühmten Zeilen von Goethe aus Faust I. Schon unsere Eltern, Omas und Uropas mussten diese Verse auswendig lernen – ein Gedicht, was jedes Jahr seit einigen Generationen wiederkehrt. Und so wie 1808 Goethe den Frühjahrsbeginn festhielt, so dürfen auch wir ihn jedes Jahr neu erleben. Weiterlesen

Jahreskreis

MamaZwei mal wieder…:

Januar, Februar, März April,
Die Jahresuhr steht niemals still.

Mai, Juni, Juli, August
weckt in uns allen die Lebenslust

September, Oktober, November, Dezember
und dann, und dann,
fängt das Ganze schon wieder von Vorne an!

Dieses Lied  von Rolf Zuckowski habe ich schon im Kindergarten gelernt und nun erklingt es nach über 20 Jahren erneut. Die Jahreszeiten und Monate haben es meinem Rabauken angetan: „Mama, ich habe im Winter Geburtstag. Und du?“ Ich antwortete: „Ich habe im Sommer Geburtstag“. Darauf der Rabauke: „Morgen?“.

Für die Kleinen unter uns sind die Zeitabstände der Monate abstrakt. Sie leben im hier und jetzt (etwas was wir Gr0ßen leider meist verlernt haben), gestern und morgen, einmal und zweimal schlafen können sie sich gut vorstellen. Aber nächsten Monat oder gar in einem halben Jahr? Und warum ist jetzt Winter, wann kann ich wieder Kastanien sammeln und wann wir es wieder warm? Für uns ist klar, warm ist es im Sommer, Kastanien sammeln gehört in den Herbst und das ist da, wo dann auch der Opa Geburtstag feiert.

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Als der Rabauke nun mit diesen Fragen ankam und ich merkte, dass meine Erklärungen  mit einem erneuten „Warum?“ und großen Augen quittiert wurden, entschied ich, dass ein Jahreskreis her musste. Ich wollte ihm helfen, sich im Jahr zurecht zu finden und eine Vorstellung zu bekommen was  Monate sind.

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