Topflappen für die Kinderküche

Nach recht langer Pause, hat MamaZwei mal wieder die Nähmaschine rattern lassen. Schon seit einiger Zeit standen Topflappen und Geschirrtuch für die Kinderküche auf meiner Nähliste.

Der kleine Räuber ist ein begeisterter Koch. In seiner Kinderküche werden Mama und Papa regelmäßig zu Nudeln, Eierkuchen und Co eingeladen. Da landet schon mal das Holzwildschwein als Braten auf dem Teller oder die Filznudeln werden mit Kiwi und Spiegelei serviert. Und da man nicht kalt kochen kann, wurden bisher Stoffwindeln, Stofftaschen oder die Topflappen aus Mamas Küche „zweckentfremdet“. Dies hat nun ein Ende!

Topflappen

Vor einiger Zeit hat meine Schwester die „Herzige[n] Topfhandschuhe“ vom Snaply Magazin genäht und die fand ich toll. Allerdings wollte ich für die Kinderküche keine Herzen und auch etwas kleiner, für die Kinderhand, sollten sie werden.

AnleitungHerzige Topfhandschuhe (Snaply Magazin) etwas abgewandelt

Stoff: Baumwolle („Blau/Weiß“ aus dem Adventskalender von einer Tüte Buntes; „Rot/Weiß“ weiß ich leider nicht mehr; Thermolam von Amazon)

Als „Schablone“ anstelle des Herzens habe ich einen kleinen Teller mit einem Durchmesser von 15 cm genommen und habe 1/2 Nähfußbreite außerhalb der Linie genäht (habe also die Außenkante des Nähfußes an der Linie entlang geführt). Aus dem Thermolam habe ich pro Topflappen nur einen Kreis ausgeschnitten, da der Topflappen ja hauptsächlich für die Benutzung in der Kinderküche sein soll. Und wenn er damit doch mal in  der „großen Küche“ die warmen Brötchen in den Brotkorb legt, ist eine Schicht Thermolam ausreichend. Ich habe also in der Anleitung nur das Thermolam „genommen“, welches mit einem Herz/Kreis zusammengesteppt wird, und die anderen einfach weg gelassen. Ansonsten bin ich einfach der Anleitung gefolgt. Am Ende habe ich die Wendeöffnung mit einem Leiter-/Matratzenstich geschlossen und auf das Absteppen ringsum verzichtet.

Geschirrtuch

Aus Baumwolle habe ich zwei Rechtecke (23x28cm, war ein Reststück, da geht auch jedes andere Maß) geschnitten. Aus einem Kombistoff habe ich zwei Streifen (6x12cm und 6x 25cm) geschnitten und daraus Schrägbandhergestellt. Das kurze Stück Schrägband habe ich der Länge nach zusammengenäht – den „Aufhänger“. Nun habe ich die beiden großen Stoffstücke rechts auf rechts gelegt (Aufhänger nicht vergessen!) und ringsum zusammen genäht und am unteren Rand eine Wendeöffnung gelassen. Leider habe ich den Aufhänger oben mittig eingenäht, was „falsch“ war. Eigentlich müsste er nahe einer der oberen Ecken sein, damit das Geschirrtuch beim Aufhängen schön fällt. Den unteren Rand und damit auch die Wendeöffnung habe ich mit dem anderen Stück Schrägband eingefasst – Fertig!

MamaZwei sagt Tschüss, denn der Räuber ruft zu Tisch 😉

 

 

 

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