Alles Gute für die Umwelt

Ich hatte ja schon einmal angerissen dass ich eine persönliche Umweltbilanz habe. Also nur für meine Familie und mich ausgedacht.
Vor ca einem Jahr habe ich zum ersten Mal von „Zero waste“ gelesen. Und ehrlich gesagt ich konnte mit nicht vorstellen NULL Müll zu produzieren, zumal da ja auch noch der kleine Mann ist.
Nach einer weiteren intensiven Suche auf diesem Gebiet habe ich meinem großen Mann davon erzählt. Er war nicht abgeneigt einige Ideen davon zu probieren. Auch wir hatten einen Haufen Müll und wenn wir versuchen würden ihn etwas zu reduzieren – mit einfachen Mitteln – hätten wir für uns ja schon eine Menge getan. Aber wo anfangen?
Wir guckten in unseren Hausmüll und überprüften was der größte Anteil an Müll ist. Es waren: Joghurtbecher! Jetzt oute ich mich: ich bin ein Joghurt-Junkie. Es vergeht kein Tag, wo ich nicht mindestens zwei Joghurt esse. Wenn man das auf die Woche hoch rechnet sind das 14 Plastik Becher in der Woche.
Wir haben beratschlagt was wir tun wollen und legten gemeinsam fest, dass wir Joghurt ab sofort nur noch in Pfandgläsern kaufen. Seit dem hat sich der Müll bei uns mindestens um 1/3 verringert.


Es ging noch weiter, was könnte man noch machen um der Umwelt was gutes zu tun?
Ein erneuter Blick in den Mülleimer verriet uns: Wurstverpackungen! Also die Verpackung vom Wurstaufschnitt. Seitdem kaufen wir nur noch „lose “ Wurst. Und man glaubt es kaum, die ist an der wursttheke genauso teuer wie abgepackte! Wir haben es sogar schon mal geschafft eine Dose über die Theke zu reichen, in der alles reingelegt wurde. Aber das ist sehr sehr selten. Deutschland ist glaub ich noch nicht so weit, Lebensmittel lose anzubieten. Es gibt zwar auch hier einige wenige Geschäfte, aber dafür müssten wir über 30 Minute fahren und das macht dann auch keinen Sinn.
Weiter:
Mehr Bus und Bahn fahren? Machen wir schon, wir haben kein Auto und brauchen es auch nicht.
Stoffbeutel anstatt Plastiktüten? Haben wir schon, wir haben immer mindestens einen Stoffbeutel in der Tasche.
Keine Wegwerfprodukte benutzen? Ja, aber wie anstellen. Der kleine Mann wird mit Pampas gewickelt und jetzt noch anfangen auf Stoffwindeln zu wechseln machte keinen Sinn. Taschentücher? Ja, wäre eine Idee… Anstatt Papiertaschentücher einfach Stofftaschentücher benutzen. Also habe ich mir erstmal 4 Stück genäht. Aus einem alten Bettbezug und einer alten Stoffwindel vom kleinen Mann.

Allerdings erweisen die sich im Alltag als etwas umständlich… Nicht immer dabei und oft dreckig. Um das richtig zu machen müsste ich meinen Schweinehund mehr überwinden. Und wenn der kleine Mann Schnupfen hat, müsste man 20 Stofftaschentücher haben.
Aber mit den 4 die ich genäht hatte, komm ich erstmal aus. Hier bleibe ich am Ball.
Brötchen Beutel? Ja, gute Idee. Wir kaufen sonntags unsere Brötchen beim hiesigen Krämer. Und bevor wir jedes Mal eine Papiertüte bekommen, wandert auch hier der Stoffbeutel über die Theke. Der kann dann auch bei 95 Grad gewaschen werden.
Stoff Klopapier? Neeeeee… 😉 Habe ich von gelesen, finde es aber für mich persönlich ekelig… Geschweige denn, wenn wir Gäste haben.
Upcycling? Ja, gern!
Ich nähe aus meinen alten Jeans und Shirts Klamotten für den kleinen Mann… Oder eben die Stofftaschentücher aus dem alten Bettbezug.
Upcycling bei Lebensmitteln? Ja, wir haben da eine Idee. Der große Mann hat angefangen aus alten Brötchen Semmelbrösel zu machen, kennt jeder, werdet ihr jetzt sagen. Aber der große Mann backt mit den Semmelbröseln dann Brot und Brötchen. Er nimmt 2/3 Mehl und 1/3 Semmelbrösel.
Meine Menstruationstassen. Darüber lest ihr in diesem Beitrag.

Weitere Ideen, die es zu verwirklichen gilt: Slipeinlagen aus Baumwolle, umsteigen auf Pulver für den Geschirrspüler, eine Waschkugel um Waschmittel zu sparen, mehr Lebensmittel lose kaufen (z.B. Kaffee, Waschpulver, etc.)

Ich werde mich auch noch einmal erkundigen wo genau es welchen Laden gibt, der lose Lebensmittel anbietet. Ggf kann man dann auch Waschpulver, Kaffee, Cornflakes, Geschirrspül-Pulver etc lose kaufen. Die Verpackung wird dann einfach wieder verwendet.

Was habt ihr noch für Tipps und Ideen? Schreibt mir gern in den Kommentaren.

Eure MamaEins

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